Nächste Ära der simulationsgesteuerten Automatisierung

Gemeinsam mit Visual Components treibt die KUKA Group die Entwicklung simulationsgesteuerter Lösungen voran – von der Planung über die virtuelle Inbetriebnahme bis zum Betrieb. Ziel ist es, Prozesse frühzeitig zu optimieren, Risiken zu reduzieren und die Umsetzung komplexer Automatisierungsprojekte deutlich zu beschleunigen.

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Visual Components 5.0 ist die aktuelle Version der Fertigungssimulationslösung und unterstützt die virtuelle Entwicklung und Optimierung von Produktionssystemen. ©Kuka

Simulation entwickelt sich zu einer tragenden Säule der industriellen Automatisierung. Laut Global Market Insights erreichte der weltweite Markt für digitale Zwillinge im Jahr 2024 ein Volumen von 13,6 Milliarden US-Dollar und wird voraussichtlich bis 2025 auf 18,9 Milliarden US-Dollar anwachsen. Prognosen gehen von einem Marktvolumen von über 400 Milliarden US-Dollar bis Mitte der 2030er Jahre aus, was in erster Linie auf Anwendungsfälle in den Bereichen Fertigung, Automatisierung und virtuelle Inbetriebnahme zurückzuführen ist. Simulation, die sich seit langem als bewährte Methode im Ingenieurwesen etabliert hat, entwickelt sich nun zunehmend zu einem strategischen Hebel über den gesamten Automatisierungslebenszyklus hinweg.

Gemeinsam mit Visual Components, seit 2017 Teil der KUKA Group, treibt die KUKA Group den Einsatz industrieller Simulation in den Bereichen Engineering, Planung, Inbetriebnahme und Lebenszyklusmanagement voran – und schafft damit messbaren Mehrwert für Kunden, Partner und die Fertigungsindustrie insgesamt. „Simulation ist kein optionales Engineering-Tool mehr – sie ist eine strategische Kompetenz“, sagt Christoph Schell, CEO der KUKA Group. „Mit Visual Components versetzen wir unsere Kunden und Partner in die Lage, Risiken zu reduzieren, die Markteinführungszeit zu verkürzen und neue Effizienzpotenziale über den gesamten Automatisierungslebenszyklus hinweg zu erschließen.“

Simulation Event am KUKA Hauptsitz in Augsburg: KUKA und Visual Components zeigen gemeinsam mit Partnern und Kunden, wie simulationsgesteuerte Automatisierung die Produktion verändert. ©Kuka

Das Ökosystem der KUKA Group bringt internationale Kunden, Systemintegratoren und Technologieexperten zusammen, um zu veranschaulichen, wie simulationsgesteuerte Ansätze die Art und Weise verändern, wie Automatisierungslösungen entworfen, validiert und implementiert werden. Eine Simulationsveranstaltung am KUKA Hauptsitz in Deutschland unterstrich diesen strategischen Fokus, der von Partnern von Visual Components wie TWINZO, RIIICO, DUALIS, REALTIME ROBOTICS, Flexcon und Team CMC im Bereich der industriellen Simulation unterstützt wird.

Visual Components, das im März mit Visual Components 5.0 ein umfangreiches Software Update auf den Markt gebracht hat, spielt eine Schlüsselrolle: Seine Simulationsplattform ermöglicht hochauflösende digitale Zwillinge, kollaborative Planung und fundierte Entscheidungsfindung in einem sehr frühen Stadium – lange bevor physische Systeme gebaut werden.

Vom Planungstool zum strategischen Vorteil

Die industrielle Simulation entwickelt sich rasch von einem Nischenprodukt zur Planungshilfe zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Durch die Kombination der Automatisierungskompetenz von KUKA mit der fortschrittlichen Fertigungs-Simulationssoftware von Visual Components können Kunden Produktionssysteme virtuell mit hoher Genauigkeit und Zuverlässigkeit entwerfen, skalieren und optimieren. „Dieser Ansatz ermöglicht es Herstellern, Layouts und Roboterkonzepte in einem frühen Stadium zu validieren, Engpässe zu identifizieren und Taktzeiten vor der Inbetriebnahme zu optimieren, die Zusammenarbeit zwischen Engineering, Produktion und Management zu verbessern und kostspielige Änderungen während der Installation und des Hochlaufs zu reduzieren“, sagt Mikko Urho, CEO von Visual Components. Für die KUKA Group stellt dies einen strategischen Schritt hin zu vorausschauenden, datengesteuerten Automatisierungslösungen dar – im Einklang mit der wachsenden Nachfrage nach Flexibilität, Ausfallsicherheit und schnelleren Innovationszyklen.

Das globale Partner-Ökosystem der KUKA Group: Systemintegratoren, Engineering-Partner, Technologieanbieter und Kunden treiben gemeinsam die simulationsgesteuerte Automatisierung voran. ©Kuka

„Als langjähriger strategischer Partner von KUKA ist die Integration von Visual Components ein natürlicher und komplementärer Schritt. Ein Vorteil liegt in der verbesserten Visualisierung großer Investitionen, die ein viel schnelleres und klareres Verständnis des vollen Potenzials sowohl der mechanischen Automatisierung als auch der Digitalisierung ermöglicht“, sagt Alexandra Krupp, Director Process Development bei Freudenberg Sealing Technologies, einem wertvollen Partner des KUKA Ökosystems.

Stärkung des Partner-Ökosystems der KUKA-Gruppe

Das „Simulation Event“ unterstreicht zudem das Engagement der KUKA Group für ihr globales Partner-Ökosystem. Systemintegratoren, Engineering-Partner und Technologieanbieter spielen eine entscheidende Rolle dabei, simulationsgesteuerte Automatisierung weltweit bei Kunden vor Ort zu verwirklichen. „Die Zusammenarbeit mit KUKA und Visual Components bei der Entwicklung unserer Produktionszellen hat sowohl unsere Produkt- als auch unsere Prozessentwicklung erheblich verbessert. Durch Simulation und datengestützte Analyse unserer Produktionsdaten ermöglicht uns Visual Components, Entwicklungszyklen zu verkürzen, die Prozesseffizienz zu steigern und Produkte schneller auf den Markt zu bringen“, sagt Dr. Jürgen Fründ, Projektleiter Innovation & Digital Transformation bei BENTELER Automotive Components. Visual Components dient somit als gemeinsame Plattform, die einheitliche Arbeitsabläufe, eine schnellere Projektabwicklung und eine engere Zusammenarbeit über Unternehmensgrenzen hinweg ermöglicht.

„Simulation ist kein optionales Engineering-Tool mehr – sie ist eine strategische Kompetenz“, sagt Christoph Schell, CEO der KUKA Group. ©Kuka

„Der Einsatz von Visual Components in Verbindung mit KUKA-Technologie ermöglicht es uns, komplette Produktionssysteme mit einem bisher unerreichten Maß an Realismus zu simulieren“, sagt Matthias Wilhelm, Vertriebsleiter für Deutschland, Österreich und die Schweiz bei Visual Components. „Dies verändert die Art und Weise, wie wir mit Kunden zusammenarbeiten und Projekte umsetzen, grundlegend.“ Für Endkunden bedeutet der strategische Fokus auf Simulation mehr Transparenz und Vertrauen in Investitionen in die Automatisierung.

„Für uns ist Visual Components ein wichtiger Baustein innerhalb der digitalen Engineering-Toolchain, die wir entwickeln. Wir sehen einen hohen strategischen Mehrwert im Einsatz von Visual Components und freuen uns darauf, die Funktionalität unserer Produktbibliothek im eCatalog weiter auszubauen“, sagt Matthias Vietz, Software Engineer und Product Owner bei Bosch Rexroth.

Automatisierung 2.0: Die Zukunft der Fertigung simulieren

Dieser strategische Vorstoß im Bereich der industriellen Simulation ist ein Kernelement der „Automation 2.0“-Strategie der KUKA Group. „Automation 2.0“ steht für die nächste Evolutionsstufe der industriellen Automatisierung: den Übergang von einzelnen Maschinen hin zu vollständig vernetzten, intelligenten und softwaregesteuerten Produktionssystemen. Simulation spielt bei dieser Transformation eine entscheidende Rolle, indem sie Virtualisierung, datengestützte Entscheidungsfindung und kontinuierliche Optimierung über den gesamten Lebenszyklus von Automatisierungslösungen hinweg ermöglicht.

Durch die Kombination von praktischer Automatisierungsexpertise mit leistungsstarken Simulationstechnologien wie Visual Components ermöglicht die KUKA Group ihren Kunden und Partnern, flexible Produktionssysteme schneller und mit größerer Sicherheit zu entwerfen, zu testen und zu skalieren. Digitale Zwillinge, virtuelle Inbetriebnahme und kollaborative Simulationsumgebungen sind zentrale Bausteine von Automation 2.0 – sie helfen Herstellern, auf Komplexität, Individualisierung und raschen Wandel mit Agilität und Widerstandsfähigkeit zu reagieren.

Kontakt:

www.kuka.com