
Visual Components, der Spezialist für 3D-Fertigungssimulation und Roboter-Offline-Programmierung, hat die Veröffentlichung von Visual Components 5.1 angekündigt – ein entscheidender Fortschritt in der Fabriksimulation, der Herstellern helfen soll, die zunehmende Komplexität autonomer Produktionsumgebungen zu bewältigen. Die neue Version führt hochpräzise Physiksimulationen und skalierbare Funktionen zur Roboterorchestrierung ein und ermöglicht Herstellern die gleichzeitige Simulation von Hunderten autonomen mobilen Robotern (AMRs), AGVs, Robotern, Produkten und Personen in vollständigen Fabrikumgebungen.
Da sich Fabriken zunehmend zu autonomen, vernetzten und intelligenten Systemen entwickeln, müssen Hersteller komplexe Interaktionen zwischen Robotern, mobilen Fahrzeugen, Produkten, Materialflüssen, Steuerungssystemen und Menschen über die gesamte Produktionsumgebung hinweg beherrschen. Ohne eine ausreichende Validierung vor der Inbetriebnahme entstehen Risiken wie Verkehrsengpässe, Kollisionsgefahren, Verzögerungen bei der Inbetriebnahme, Programmierfehler, ineffiziente Layouts und kostspielige Umplanungen. Visual Components 5.1 begegnet diesen Herausforderungen, indem es Herstellern ermöglicht, reale Physik zu simulieren, Steuerungslogik zu validieren und dynamische Fabrikabläufe mit bislang unerreichter Skalierbarkeit und Genauigkeit zu modellieren, bevor Änderungen auf dem Shopfloor umgesetzt werden.

„Hersteller stehen unter zunehmendem Druck, autonomere und flexiblere Produktionssysteme einzuführen, doch die Komplexität dieser Umgebungen wächst schneller, als viele bestehende Werkzeuge bewältigen können“, sagte Mika Anttila, CTO von Visual Components. „Unsere Kunden müssen validieren, wie Hunderte beweglicher Ressourcen – Roboter, Fahrzeuge, Produkte und Menschen – miteinander interagieren, bevor etwas auf dem Shopfloor installiert wird. Mit 5.1 bieten wir ihnen dafür eine deutlich skalierbarere und realistischere Lösung.“
Version 5.1 bietet konkrete Vorteile für Fabrikplanung und Betrieb

Die Version 5.1 bringt Verbesserungen in drei zentralen Anwendungsbereichen der Plattform. Im Bereich Simulation ermöglicht sie den Betrieb von Hunderten AMRs und AGVs innerhalb einer einzigen Umgebung – mit fortschrittlicher Kollisionsvermeidung und einer bis zu 10-fach höheren Performance im Vergleich zu früheren Versionen. Dadurch lassen sich komplexe Szenarien der mobilen Robotik erstmals praxisnah validieren.
Im Bereich Konnektivität erweitert die neue Version die Unterstützung um Allen-Bradley-SPS sowie um neue Plugins für die virtuelle Inbetriebnahme von NACHI- und Epson-Robotern. Dadurch lassen sich weite Teile des realen Produktionssystems bereits frühzeitig in den Simulationsprozess integrieren.
Für Teams im Bereich der Offline-Roboterprogrammierung wurde die Skriptumgebung auf Python 3 aktualisiert und ersetzt damit die bisherige Legacy-Umgebung, die für Entwickler bei der Erstellung und Wartung von Roboterprogrammen zunehmend zum Einschränkungsfaktor geworden war.
Zusammen ermöglichen diese Verbesserungen Produktionsverantwortlichen, Fabrikplanern und Automatisierungsingenieuren, weitläufige Bereiche des realen Systems – einschließlich mobiler Flotten, Steuerungslogik und Roboterprogramme – zu validieren, bevor Änderungen auf dem Shopfloor umgesetzt werden.
Im Gegensatz zu vielen Lösungen, die sich auf isolierte Aspekte der Automatisierung konzentrieren, bietet Visual Components 5.1 eine umfassende Plattform zur Fabriksimulation, mit der komplette Produktionssysteme simuliert werden können – von Robotik und Materialfluss bis hin zu menschlichen Arbeitsabläufen. Dieser Ansatz ermöglicht Unternehmen fundierte, datenbasierte Entscheidungen, bevor Investitionen in physische Systeme erfolgen. Gleichzeitig reduziert er die Abhängigkeit von Annahmen und manuellen Anpassungen, verbessert die Zusammenarbeit zwischen Engineering-, Operations- und Management-Teams und führt zu einer reibungsloseren Inbetriebnahme sowie zu kürzeren Time-to-Production-Zyklen.

Diese Funktionen sind besonders relevant für Branchen, die den Übergang zu stärker vernetzten und autonomen Produktionsumgebungen vollziehen – darunter die Automobilindustrie, die Elektronikfertigung, die Logistik und die Medizintechnik. Gerade Unternehmen, die klassische Roboterautomatisierung mit mobilen Robotikflotten kombinieren, benötigen eine präzisere Validierung, um Inbetriebnahmerisiken über das gesamte System hinweg zu reduzieren.
„Fertigungsumgebungen werden zunehmend dynamischer. Mobile Robotik, Automatisierung und vernetzte Produktionssysteme schaffen neue Möglichkeiten, bringen aber auch neue Komplexität mit sich“, sagte Matthias Wilhem, Sales Director DACH von Visual Components. „Bevor Investitionen getätigt oder Änderungen auf dem Shopfloor umgesetzt werden, benötigen Fertigungsunternehmen und Anwender die Gewissheit, dass ihre Planungen auch in der Praxis funktionieren. Visual Components 5.1 hilft Herstellern, komplexe Abläufe bereits frühzeitig im Planungsprozess zu validieren und Risiken vor der Implementierung zu reduzieren.“
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