Kübler Group geht mutig in die Zukunft

Nach mehreren Jahren mit einem geplanten Innovations- und Technologieschub steht das Produktportfolio der Kübler Group heute auf drei Säulen: Messung, Übertragung und Auswertung. Eine erfolgreiche Kombination, wie die Umsatzzahlen zeigen.

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Die Geschäftsführer Lothar Kübler, Gebhard Kübler und Martin Huth (v.l.n.r.) der Kübler Group (Bildnachweis: Kübler Group)

„Wir sind attraktiv für unsere Kunden, weil wir aktiv, innovativ und zuversichtlich an unserer Zukunft arbeiten. So bleiben wir erfolgreich, mit unseren Kunden“, erklären Lothar und Gebhard Kübler, geschäftsführende Gesellschafter, sowie Martin Huth, Geschäftsführer Vertrieb/MarKom, bei der diesjährigen Pressekonferenz.

Nachdem Kübler im Jahr 2022 den Umsatz um 20 % auf fast 95 Mio. € gesteigert hat, werden es in diesem Jahr wohl „nur“ knapp 10 % sein. Die erste Jahreshälfte war sehr erfolgreich, aber das zweite Halbjahrhinterlässt deutliche Bremsspuren. „Dennoch werden wir aller Voraussicht nach zum ersten Mal in unserer Geschichte die 100-Millionen-Euro-Umsatzmarke durchbrechen. Unser Plan, den wir 2013 mit dem Start unseres Innovationsmarathons und gut 40 Mio. Euro aufgestellt haben, geht damit auf. Wir sind stolz auf unsere Teams und freuen uns, diesen Erfolg mit treuen Kunden erreicht zu haben“, erläutert Martin Huth.

Planung für 2024 eher schwierig

Das Jahr 2023 wurde durch hohe Investitionen in Entwicklung, Technologie sowie IT und Software geprägt, um die Basis für weiteres Wachstum zu stärken, erklärt Lothar Kübler. Größere Investitionen in Werkserweiterungen im In- und Ausland sowie in die Logistik sind in Vorbereitung. Auch der Vertrieb wird weiterwachsen in puncto Branchen und Regionen.

Derzeit ist der Auftragseingang rückläufig und die Planung für 2024 ist schwierig. Obwohl noch nicht klar ist, ob die Talsohle erreicht ist, plant das Unternehmen für 2024 ein Wachstum von 5-10 %.

I-O-Link-Strategie zahlt sich aus

Kübler profitiert derzeit von mehreren Entwicklungen in der Automatisierung: „Wir erkennen, dass der Mangel an Mitarbeitern Systemlösungen vorantreibt, das sind neue Chancen für uns. Der Wunsch unserer Kunden nach ‚komfortablerem‘ Service treibt unsere Aktivitäten für digitale Zwillinge. Mensch und Maschine rücken näher zusammen, davon profitieren wir in unserem Sicherheitsbereich. Unsere I-O-Link-Strategie zahlt sich aus, denn der Systemwechsel bei vielen unserer Kunden findet jetzt statt. I-O-Link macht den Einstieg in Industrie 4.0 leicht“, sagt Pierre Brucker, Leiter Produktmanagement.

Mittelfristig hat sich die Kübler Gruppe neue Ziele gesetzt. Hier wird bis 2030 ein Umsatz von 200 Mio. Euro angestrebt. Dabei geht es Kübler darum, die Säulen für den nächsten Schritt in die Zukunft zu definieren. Hier ist das Zuhören ein wichtiger Bestandteil. Gemeinsam mit dem Kunden neue Wege finden, Megatrends verfolgen, technologische Möglichkeiten und Produkte entwickeln.  Dies steht bereits jetzt im Einklang mit den aktuellen Innovationen. Dazu gehört ein komplett neues Portfolio lagerloser Sensoren, die technische Grenzen verschieben, Safety over Ethercat (FSOE) für Absolutgeber und neue I-O-Link-Lösungen sowie u. a. der erste Schleifring mit Single-Pair-Ethernet (SPE) und eine innovative lineare Systemlösung für die Logistik.

Kontakt

www.kuebler.com