Positive Geschäftsentwicklung bei Mahr

Vor Kurzem besuchte Göttingens neue Oberbürgermeisterin Petra Broistedt den Messtechnikhersteller Mahr. In diesem Zuge infomierte die Geschäftsführung von Mahr über die positive wirtschaftliche Unternehmensentwicklung sowie geplante Investitionen in der Zukunft.

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Messtechnik Mahr Fertigungstechnik
Von links: Dr. Lutz Aschke (CFO/CIO Mahr), Jens Düwel (GWG Geschäftsführer), Petra Broistedt (Oberbürgermeisterin der Stadt Göttingen), Manuel Hüsken (CEO Mahr). (Bildnachweis: Mahr GmbH)

„Mahr ist sehr stark aus der Corona-Zeit herausgekommen, wir haben volle Auftragsbücher und wollen zugleich Zukunftsinvestitionen tätigen.“ Mit diesen positiven Nachrichten begrüßten Mahr CEO Manuel Hüsken und CFO/CIO Dr. Lutz Aschke die neue Göttinger Oberbürgermeisterin Petra Broistedt. Diese unterstrich die Bedeutung von Mahr für die Stadt, indem sie Jens Düwel mitbrachte, den neuen Geschäftsführer der GWG Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen.

Die Mahr-Geschäftsführung bekannte sich zum Standort Göttingen an dem ca. 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt sind: „Unsere hochwertigen Produkte werden in Göttingen hergestellt, und die Stadt ist einer der Schlüssel für uns hier am Standort weiter in die Zukunft zu investieren.“

Weltweit in immer mehr Branchen gefragt

Mahr hat sich in den vergangenen Jahren deutlich fokussiert und wird in immer mehr Branchen für die Highend-Produkte als Partner geschätzt. Im Bereich Messtechnik setzt Mahr erfolgreich auf aktuelle technische Innovationen und bietet beispielsweise dimensionelle Messtechnik für die Qualitätssicherung unter anderem zur Vermessung von Linsen für Handys, Head-up-Displays, optischen Sensoren für autonomes Fahren, zur Vermessung von Bauteilen für Elektromotoren und Batterien bis hin zur Vermessung von Implantaten und Prothesen für die Medizintechnik.

„Wir sind ein ‚Global Player‘ und Partner für Kunden in den Branchen Maschinenbau, Automobilindustrie, Medizintechnik, Luftfahrt, Photonik/Optik, Energietechnik und Weltmarktführer in der Vermessung von Oberflächenrauheit, Form- und Lage-Vermessung sowie Kalibriermesstechnik“, so Manuel Hüsken. „Mittlerweile haben wir zwanzig Niederlassungen weltweit und bauen perspektivisch weitere auf.“

Im Geschäftsbereich Metering Systems hat sich der Umsatz mit Dosierlösungen in den letzten fünf Jahren fast vervierfacht. Und im Produktbereich der hochpräzisen Kugelführungen stellt sich Mahr erfolgreich in ganz unterschiedlichen Branchen mit neuen Produkten und Materialien breiter auf.

Engagement für Ausbildung und Kooperation mit der Hochschule

Die Geschäftsführer führten die Gäste durch das Ausbildungszentrum, in dem rund dreißig Azubis die Ausbildungsgänge Elektroniker, Industriemechaniker und Mechatroniker absolvieren. Mahr investiert jedes Jahr einen siebenstelligen Betrag in eigene Ausbildung. Hinzu kommen Studierende des dualen Studiums in Kooperation mit der Hochschule HAWK. Mahr profitiert vom Hochschul- und Universitätsstandort Göttingen.

Dr. Lutz Aschke: „Gut, dass wir hier sind, denn hier ist es etwas leichter, gute Leute zu finden als im Bundesdurchschnitt.“ Im Applikationszentrum präsentierte Mahr seinen Gästen die gesamte Bandbreite an Messtechnik – von Handmesstechnik bis zu Highend-Messsystemen für Produktionslinien. In der Fertigung erlebten die Besucher eines der modernsten Fräswerke der Welt mit Roboterbeladung im Kontext Industrie 4.0.

Neues Logistikzentrum kurz vor Baugenehmigung

Aufgrund der positiven wirtschaftlichen Entwicklung ist das aktuelle Logistiklager an der Grenze der Kapazität. Deshalb plant Mahr mehrere Millionen Euro in ein neues Logistiklager mit mehr als 4.000 m² Hallenfläche zu investieren. Hier soll die Logistik für Europa zentralisiert werden. Oberbürgermeisterin Petra Broistedt bekräftigte die Unterstützung der Stadt bezüglich der Baugenehmigung.

Standort Göttingen klimaneutral bis 2030

Die Mahr Geschäftsführer präsentierten das Engagement im Bereich Nachhaltigkeit: Die Dachflächen des neuen Logistikzentrums werden mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet. Auch hier wird ein Millionen-Betrag investiert. Dr. Lutz Aschke: „Bis 2030 soll unser Standort in Göttingen CO2-neutral arbeiten.“

Positives Resümee

Oberbürgermeisterin Petra Broistedt zog zum Abschluss ihres Besuchs ein positives Resümee: „Die Investition von insgesamt 8 Millionen Euro ist ein Bekenntnis zum Standort Göttingen und zur Nachhaltigkeit. Das Ziel einer Klimaneutralität bis 2030 entspricht der gleichen Zeitplanung wie die der Stadt.“

Kontakt:

www.mahr.com