Neue Multifrequenzmaschine im Einsatz

Die Schreiner ProTech hat als erstes Unternehmen die MS sonxTOP GENESIS mit Multifrequenz im Einsatz. Die Maschine für das Ultraschallschweißen kommt von der MS Ultrasonic Technology Group und bietet wegen ihrer großen Frequenzbandbreite hohe Flexibilität.

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MS sonXTop (Bildnachweis: Schreiner ProTech)

Schneller, präziser, umweltfreundlicher – die Vorteile des Ultraschallschweißens liegen auf der Hand, die Technologie ist aus vielen Branchen nicht mehr wegzudenken. Inzwischen geht es in der Branche darum, bestehende Systeme noch besser zu machen. Wie bei der aktuellen Multifrequenzmaschine. Die sonxTOP Reihe des schwäbischen Unternehmens MS Ultraschall hat ein servo-elektrisches Antriebskonzept, das ohne Druckluft arbeitet, ideal für Reinräume geeignet ist und die Prozess- und Reproduktionsgenauigkeit sicherstellt.

Doch die Anlage kann noch mehr: Der Generator kann erstmalig alle gängigen Frequenzen zur Verfügung stellen. „Ob 20, 30, 35 oder 40 kHz – die MS sonxTOP mit Multifrequenz ist mit dieser Bandbreite an Ultraschall-Frequenzen eine Weltneuheit und bietet dadurch die höchstmögliche Flexibilität“, so Thomas Winker, Teamleiter Konstruktion Mechanik bei MS. Statt bis zu vier Maschinen wird so für die Verarbeitung nur eine einzige benötigt.

Der Aspekt der Stellfläche war aber nur ein Argument für die Experten von Schreiner ProTech. Vielmehr ging es auch um die Möglichkeiten des torsionalen Schweißens. Dieses funktioniert gut bei dünnwandigen Werkstoffen wie beispielsweise Druckausgleichselementen. Durch das Verfahren können auch hochdünne ePTFE Filme, welche durch ein Stützvlies stabilisiert sind, verarbeitet werden. Die Endprodukte sind dünner, ihre Eigenschaften werden durch den Einsatz dieses Verarbeitungsverfahrens nicht beeinträchtigt und sie entsprechen allen hohen Anforderungen eines DAE.

„Das ist Hightech beim torsionalen Schweißen“, schwärmt Adrian Marggraf, Produktmanager DAE bei Schreiner ProTech. „Wir haben die MS sonxTOP mit Multifrequenz für unser hauseigenes Prüflabor angeschafft, denn wir sehen darin einen echten Mehrwert für unsere Kunden,“ so Marggraf. „Unser Laborequipment ist damit auf dem neuesten Stand. Wir sind der festen Überzeugung, dass das torsionale Ultraschallverschweißen die Zukunft im Bereich des Ultraschallschweißens von Membranmaterialien ist – und in die investieren wir gerne.“

Etwa ein dreiviertel Jahr hat die Entwicklung der Maschine gedauert, bevor Schreiner ProTech nun der erste Kunde ist, bei dem die MS sonxTOP mit Multifrequenz zum Einsatz kommt. Der nächste Schritt der beiden Unternehmen ist bereits in Planung: Im Lauf des Jahres soll zusätzlich noch ein Stanz-Siegel-Modul in die Maschine integriert werden.

Kontakt:

www.schreiner-group.com

www.ms-ultraschall.de