Risiken vorhersagen und mindern

Hexagon und Raytheon Technologies entwickeln ein Simulationswerkzeug, das die Qualität der 3D-Druckausführung verbessern soll. Die Software soll Mängel vorhersagen, um so unnnötige Druckprozesse zu verhindern.

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(Bildnachweis: Hexagon)

Hexagon und Raytheon Technologies entwickeln gemeinsam ein Simulationswerkzeug, das die Bewertung und Optimierung von additiven Fertigungsprozessen für metallische Bauteile (AM) durch die Vorhersage des thermischen Verlaufs und von Defekten auf der Ebene des Laserpfads und der Pulverschicht ermöglicht.

Durch die Kombination von Technologien aus dem Geschäftsbereich Manufacturing Intelligence von Hexagon und dem Geschäftsbereich Pratt and Whitney von Raytheon Technologies wird die neue Software Mängel in der Realisierbarkeit des Bauteils vorhersagen, bevor der teure und zeitaufwändige Druckprozess beginnt. Diese Analyse hilft Designern und Ingenieuren, das Druckergebnis zu bewerten und Kombinationen von Materialien, Geometrien und Druckverfahren zu testen.

„Wir haben uns mit Raytheon Technologies zusammengetan, um ein intuitives und leicht zugängliches Tool bereitzustellen, das Ingenieuren hilft, Risiken schnell vorherzusagen und zu mindern“, sagt Jeff Robertson, Director of Global Business Development bei Hexagon. „Die Möglichkeit, L-PBF-Teile (Full Laser Powder Bed Fusion) im Meso-Maßstab auszuwerten, reduziert den Aufwand für die Teilezertifizierung und unterstützt so die Industrialisierung des metallischen 3D-Drucks.“

Die Software wird einer Reihe von Unternehmen zur Verfügung gestellt, die in der additiven Fertigung tätig sind, und ergänzt das bestehende Simufact Additive Tool von Hexagon. Die Ähnlichkeit mit der bestehenden Benutzeroberfläche ermöglicht den Anwendern eine einfache Integration in bestehende Fertigungsprozesse, ohne dass eine umfangreiche Schulung erforderlich ist.

„Durch die Kombination unseres Know-hows mit dem Know-how von Hexagon im Bereich der additiven Fertigung bringen wir eine Lösung auf den Markt, die Herstellern aller Erfahrungsstufen dabei hilft, bessere Produkte mit höherer Effizienz herzustellen“, so David Furrer, Senior Fellow für Materialien und Prozesse bei Pratt & Whitney.

Kontakt:

www.hexagon.com