Hohe Fertigungstiefe und moderner Maschinenpark

SIMEON Medical stellt seine Expertise und die hoch effizienten Produktionskapazitäten auch anderen Unternehmen zur Verfügung. Die hohe Effizienz in Teilen der Produktion ist auch das Ergebnis der Zusammenarbeit mit den Experten für Sonderwerkzeuge der K.-H. Müller Präzisionswerkzeuge.

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Montage (Bildnachweis: SIMEON Medical)

Zur Zeit seiner Gründung war SIMEON vor allem als Hersteller und Lieferant von Lichtkomponenten für OEMs tätig. Seit 2010 entwickelt und vertreibt das Medizintechnik-Unternehmen darüber hinaus auch Produkte für das Krankenhaus unter eigener Marke. Vom OP-Beleuchtungssystem über OP-Kamerasysteme und Ausstattung für Intensivstationen bis hin zum neusten Produkt, einem mobilen OP-Tisch:

Mittlerweile ist das Portfolio so weit angewachsen, dass SIMEON als Lösungsanbieter für das Krankenhaus mit Fokus auf den Operationssaal anerkannt ist. In House können bei SIMEON auch die wachsenden Anforderungen der neuen MDR problemlos erfüllt werden. „Unsere Strategie, so viel wie möglich selbst zu fertigen, hat sich besonders in der Corona-Pandemie ausgezahlt. Dadurch waren wir von den Verzögerungen in den Lieferketten weniger stark betroffen, als dies vermutlich früher der Fall gewesen wäre“, so Tobias Lang, Geschäftsführer bei SIMEON Medical.

Der Hauptsitz von SIMEON Medical in Tuttlingen. (Bildnachweis: SIMEON Medical)

Große Vielfalt und breites Produktspektrum

Durch die hohe Produktionstiefe kann SIMEON zahlreiche Produktionsfähigkeiten nun auch anderen Unternehmen anbieten. „Der Wunsch nach kurzen Wegen, gepaart mit hoher Qualität und einem hohen Maß an Effizienz, hat nicht erst seit Corona stark zugenommen“, erklärt Lang. „Es gab Anfragen, ob wir auch Auftragsfertigungen durchführen würden. Da wir über umfassende Erfahrung im OEM-Bereich verfügen und unser neuer Maschinenpark neue Kapazitäten geschaffen hat, haben wir dies zum Anlass genommen, unser Geschäft zu erweitern und uns ein zweites Standbein zu schaffen.“

Die Vorgaben der MDR bezüglich Dokumentationspflicht in nahezu allen Bereichen machen diesen Service natürlich besonders für Medizintechnikhersteller interessant. SIMEON ist MDSAP zertifiziert und kann alle geforderten Dokumentationen bereitstellen. Es ist dem Unternehmen allerdings wichtig, sich nicht nur auf die Medizintechnik zu konzentrieren.

„Wir wollen auch Unternehmen aus anderen Bereichen als Produktionspartner zur Verfügung stehen. Als Medizintechnikunternehmen bedienen wir zwar standardmäßig die höchsten Anforderungen, auch bezüglich der Dokumentation. Es ist für uns aber auch kein Problem, uns individuell an die Anforderungen anderer Branchen anzupassen. Die hohen Maßstäbe der Medizintechnik sind schließlich nicht in allen Industrien erforderlich“, betont Lang.

Die ausschlaggebende Anfrage kam schließlich auch von einem medizintechnikfremden Unternehmen: der Schauf GmbH aus dem nordrhein-westfälischen Langenfeld, einem Hersteller von Anzeigensystemen für Sport und Industrie. „Das Thema Anzeigensysteme ist ja für ein Medizintechnikunternehmen eher ungewöhnlich. Allerdings verfügen wir über die Technik und das Know-how, auch solche Projekte umzusetzen“, freut sich Lang.

Als Hersteller hochwertiger Medizinprodukte verfügt SIMEON über hoch qualifiziertes Personal im Bereich der Montage, sowohl für elektronische und mechanische Komponenten als auch die Baugruppenmontage. Letzteres war im Anwendungsfall Anzeigesysteme gefragt. Aufgrund der erfolgreichen Zusammenarbeit mit der Schauf GmbH hat man sich bei SIMEON dazu entschlossen, auch weiterhin im Auftrag anderer Unternehmen zu produzieren.

Die Produktion bei SIMEON Medical. (Bildnachweis: SIMEON Medical)

Fräsen und Drehen

Bei der Produktion hochwertiger Medizintechnik und den dazu benötigten Komponenten spielen Fräsen und Drehen eine wichtige Rolle. Mit einem automatisierten Dreh-/Fräszentrum sowie mehreren 5-Achs-Fräsmaschinen bearbeitet SIMEON auch im Auftrag anderer Unternehmen Produkte aus Edelstahl, Aluminium oder unterschiedlichen Kunststoffen. Aber auch schwer zerspanbare Materialien wie Titan, Bronze, Edelstahl oder Messing stellen im Lang- wie auch Kurzdrehen laut Geschäftsführer Tobias Lang kein Problem dar.

Die 5-Achs-Simultanbearbeitung ermöglicht dabei eine hochwertige und zeitsparende Produktion; die Losgrößen reichen von 1 bis 100.000. „Sowohl hinsichtlich Größe der zu bearbeitenden Teile als auch hinsichtlich der Losgrößen sind wir maximal flexibel. Deshalb sind wir in der Lage, nahezu jede Anforderung zu erfüllen“, erläutert Lang. „Dank angetriebenem Werkzeug und Gegenspindel bearbeiten unsere Maschinen das gesamte Werkstück in wenigen Arbeitsschritten. Auch hier bieten wir großartige Flexibilität hinsichtlich Losgröße und Dimensionen der Werkstücke selbst“.

Hohe Effizienz dank langer Standzeiten

Um die eigene Produktion und die Lohnfertigung parallel erfolgreich umsetzen zu können, ist ein hohes Maß an Effizienz erforderlich. Dabei spielen vor allem hohe Standzeiten eine wichtige Rolle. Deshalb setzt SIMEON schon seit über 10 Jahren auf die hochwertigen Werkzeuge der K.-H. Müller Präzisionswerkzeuge GmbH aus dem rheinland-pfälzischen Sien.

„Wir kooperieren seit 2010 sehr intensiv mit Müller. Dank der engen Zusammenarbeit konnten wir unsere Fertigung immer weiter optimieren“, so Lang. Die Werkzeuge von Müller sind optimal auf jeden Anwendungsfall abgestimmt und sorgen für lange Standzeiten, reduzierte Rüstzeiten und senken dadurch auch die Werkzeugkosten in der Produktion. Dies führt dazu, dass die Bauteile eine hohe Qualität bei niedrigen Kosten pro Bauteil haben.

Durch einen kontinuierlichen Austausch und in gemeinsamen Workshops arbeiten die beiden Unternehmen daran, die Fertigungsprozesse weiter zu optimieren. „Müller ist für uns nicht nur ein Lieferant von Werkzeugen, sondern unterstützt uns als Partner auch sehr intensiv im Bereich der Prozessoptimierung“, erklärt Lang. Mathias Schmidt, Geschäftsführer von Müller, stimmt zu:

„Von der Zusammenarbeit mit SIMEON profitieren auch unsere Mitarbeiter in hohem Maße. Mit jedem neuen Produkt wächst unsere Zusammenarbeit und wir können unsere eigenen Produkte weiter verbessern. Der regelmäßige Austausch, auch bei SIMEON vor Ort, hilft uns dabei, gemeinsam weitere Optimierungspotenziale im gesamten Fertigungsprozess zu ermitteln.“ Durch den Wiederaufbereitungsservice von Müller für verschlissene Werkzeuge konnte SIMEON die Werkzeugkosten deutlich senken.

SIMEON Medical setzt auf Sonderwerkzeuge der K.-H. Müller Präzisionswerkzeuge. (Bildnachweis: SIMEON Medical)

Hohe Qualität bei geringen Kosten pro Stück

Dank der hocheffizienten Produktion stellt SIMEON seit vielen Jahren hochwertige Medizintechnik-Produkte her. Nun sollen auch andere Unternehmen aus verschiedenen Branchen von der Kompetenz und den Ressourcen von SIMEON profitieren können. In enger Kooperation mit Müller Präzisionswerkzeuge optimiert SIMEON die Produktion immer weiter. Dank hoher Standzeiten und effizienter Prozesse beim Fräsen, Drehen und in der Montage bietet SIMEON hohe Qualität bei geringen Stückkosten.

Kontakt:

www.simeonmedical.com