Technologietransfer soll Innovation fördern

Das Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW) der Leibniz Universität Hannover kooperiert künftig eng mit der ProWerk GmbH. Ziel der Zusammenarbeit ist eine zügige Umsetzung von Forschungsergebnissen aus der Fertigungstechnik in die industrielle Praxis.

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Zusammenarbeit für schnellen Technologietransfer – IFW und ProWerk vereinbaren strategische Partnerschaft (Bildnachweis: Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen, Hannover)

Durch die Partnerschaft mit der ProWerk GmbH besteht nun die Möglichkeit, technische Fortschritte direkt in die Produktentwicklung einfließen zu lassen und so die Zeit zwischen universitärer Forschung und praktischer Anwendung erheblich zu verkürzen. Vor dem Hintergrund erfolgreicher Transferaktivitäten der vergangenen Jahre stellt die geplante Zusammenarbeit damit eine konsequente Weiterentwicklung der praxisorientierten Forschung dar. Zugleich können umfangreichere Fragestellungen aus praktischen Herausforderungen abgeleitet und in längerfristigen Forschungsprojekten am Institut bearbeitet werden.

Auch für die Ausbildung der Promovierenden am IFW erhofft sich Prof. Denkena positive Signale: „Ich denke, dass es für unsere wissenschaftlichen Mitarbeitenden sehr spannend sein wird, ihre Ideen von der Konzeptionierung bis in die Praxis zu begleiten.“ Für die Kunden der ProWerk GmbH – einem etablierten Beratungsunternehmen im Bereich der Produkt- und Produktionsentwicklung – ergeben sich durch die Partnerschaft weitreichende Vorteile.

Bestehende Kompetenzen des Unternehmens, beispielweise in der Wertanalyse und dem
Zielkostenmanagement, werden um das Knowhow des Forschungsinstituts ergänzt. „Durch die Kooperation können wir unsere Kunden nicht nur dabei unterstützen Kosten zu reduzieren, sondern auch den Nutzwert ihrer Produkte zu erhöhen. Ebenso ermöglicht die Zusammenarbeit unseren Kunden einen einfachen Zugang zu Versuchs- und Messeinrichtungen“, freut sich Dr.-Ing. Heiko Noske, Geschäftsführer der ProWerk GmbH.

Die Schwerpunkte der Zusammenarbeit umfassen zunächst die Themenbereiche Zerspanwerkzeuge, Prozessüberwachung und -regelung sowie Digitalisierung. Von der vereinbarten Kooperation sollen vor allem Unternehmen aus der DACH-Region profitieren.

Kontakt:

www.ifw.uni-hannover.de